Elterninformation zur Ausweitung der Notbetreuung in Kindertagesstätten der Stadt Stein ab dem 25.05.2020

20. 05. 2020

Elterninformation zur Ausweitung der Notbetreuung in Kindertagesstätten

der Stadt Stein ab dem 25. Mai 2020

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

das grundsätzliche Betretungsverbot für Kindertageseinrichtungen wurde bis einschließlich 14. Juni 2020 verlängert. Gleichzeitig wird die Notbetreuung ab dem 25. Mai 2020 erneut ausgeweitet. Sie können sich hierüber auf der Internetseite der Stadt Stein im Bereich „Informationen zu Corona“ informieren und die aktuellen Formblätter mit den jeweils geltenden Bedingungen zur Beantragung einer Notbetreuung herunterladen. Den ausgefüllten Antrag mit Anlagen senden Sie bitte an das Rathaus der Stadt Stein, Hauptstr. 56, 90547 Stein, z. H. Herrn Schäfer, oder per E-Mail an  

Die Notbetreuung können ab 25. Mai 2020 folgende Personen in Anspruch nehmen:

  • Erwerbstätige Alleinerziehende
  • Eltern im Bereich der kritischen Infrastruktur (es genügt, wenn ein Elternteil dort tätig ist)
  • Kinder mit (drohender) Behinderung, für die ein Anspruch auf Eingliederungshilfe durch Bescheid festgestellt ist
  • Kinder, deren Eltern einen Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff. SGB VIII) haben
  • Kinder von studierenden Alleinerziehenden
  • Vorschulkinder, die zum Schuljahr 2020/21 tatsächlich zur Einschulung angemeldet sind
  • Geschwisterkinder, die mit einem Kind derselben Kita in einem gemeinsamen Haushalt leben, sofern dieses Kind im Rahmen der Notbetreuungsregeln betreut werden darf 
  • Hortkinder in den Pfingstferien, sofern sie noch vor den Pfingstferien bereits wieder Präsenzunterricht an der Schule hatten und eine Ferienbetreuung über Pfingsten für sie gebucht ist

Sobald das Bayerische Sozialministerium die entsprechenden Formblätter zur Antragstellung auf Notbetreuung für diese Gruppen anbietet, werden sie an der oben genannten Stelle auf der Internetseite der Stadt Stein zum Download zur Verfügung gestellt.

Für alle Anträge auf Notbetreuung gilt weiterhin:

  • dass nur gesunde Kinder in die Notbetreuung aufgenommen werden dürfen. Sofern ein Kind Krankheitssymptome jeglicher Art aufweist, muss die Notbetreuung abgelehnt werden.
  • dass das Kind nicht in Kontakt zu mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Personen steht und stand bzw. seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind.
  • dass das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Im nächsten Schritt der Ausweitung bei der Notbetreuung, der ab dem 15. Juni 2020 in Frage kommt, ist eine Ausweitung bspw. für folgende Gruppen geplant:

  • Krippenkinder, die am Übergang zum Kindergarten stehen
  • Kinder, die im Schuljahr 2021/22 eingeschult werden sollen
  • Hortkinder der 2. und 3. Klasse, jeweils an den Tagen, an welchen sie wieder den Präsenzunterricht an der Schule besuchen dürfen

Ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen diese Ausweitungen möglich sind, hängt jedoch von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab.